Verspannung und Kopfschmerz

Seit einigen Wochen bereits beobachte ich meine Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich intensiver. Nicht das dies ein Vorhaben gewesen wäre. Plötzlich war ich in der Lage dies zu tun.
Was folgte war eine sehr prägnante Zeit eben dieser Verspannungen. Sehr schmerzhaft. Teilweise so stark, dass ich mich in diesem Bereich nur schwer uneingeschränkt bewegen konnte. Daraus folgend entstanden dann meist sehr starke Kopfschmerzen bis hin zu wirklich üblen Migräneanfällen.

Verspannung ensteht immer aus Emotionen. Im aller seltensten Fall durch übertriebene Bewegung. Denn diese Verspannung, hervorgerufen durch ein zu großes Maß an Sport oder anderer körperlicher Belastung, hat ganz andere Auswirkung auf den Körper. Verglichen zu den Schmerzen die ich ansonsten verspüre, würde ich diese als fast angenehm bezeichnen.

Manchmal gelingt es mir zu beobachten, dass diese Verspannung in meinem Körper nahezu unmittelbar nach dem Auftreten einer Emotion entsteht. Man kann den Muskeln und Sehnen beinahe nachfühlen was sie dort dann leisten.

Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass es tatsächlich auch möglich ist, ohne diese enorm wirkenden Kräften auszukommen.

Dann ist da kein Schmerz. Keine Verspannung. Kein Druck.

Leider findet das noch viel zu selten in mir statt. Diese Ruhe und “Entspannung”. Dieses Vertrauen.

Mein Leben steuert auf viel Gutes zu. Viel Gutes in mir. Nach außen hin mag das alles ziemlich katastrophal aussehen. Aber etwas in mir gibt mir zu spüren, dass dies alles gut und richtig ist. Ich steuere auf die “Entspannung” zu.
Die Verspannung meines Lebens beginnt sich lösen.

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Autor: Carmen
Datum: Donnerstag, 2. Oktober 2008 7:06
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2 Kommentare

  1. 1

    Hinweis: Es gibt leider fast keine Strategie gegen die anscheinend bei den meisten Menschen auftretenden Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich, welche dann oft bis in den Kopf hinaufstrahlen. Das kann, je nach Grad der zu korrigierenden körperlichen Fehlbelastung der Wirbelsäule, Monate oder sogar Jahre dauern.

    Bei manchen Menschen folgen auf die Nackenschmerzen später Hüftschmerzen, ausgehend von einem Punkt direkt unterhalt des “hohlen Rückens” hinab in die Hüfte.

    Diese beiden Regionen der Wirbelsäule - Schulterbereich und Hüfte - hängen eng zusammen. Allenfalls könnte hier Feldenkrais hilfreich sein.

  2. 2

    Hallo shanti,

    das klingt gut, was du da schreibst. Mache gerade ähnliches durch und habe für mich eine erstaunliche BEhandlung gefunden, die genau auf den ZUsammenhang eingeht, den du beschreibst. Seitdem verändert sich auch bei mir einiges. Vielleicht magst du ja mal reinschauen.

    http://www.koerpertherapie-zentrum.de/

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