Raum in mir
Heute Nacht wieder ein Gefühl des “nicht Atmen könnens”. Aber diesmal war es einfach so. Ich habe nach wie vor keine Ahnung was das wirklich ist, aber pathologische Ursachen schließe ich aus. Einige Male nacht Luft ringen, dann war wieder Ruhe.
Ich lag noch lange wach und versuchte in mich hineinzufühlen, was mir eigentlich außerordentlich schwer fällt, weil ich keine rechte Verbindung zu meinem Körper habe. (dies im Übrigen -vermutlich- auch der Grund für mein momentan übertriebenes Sportpensum, weil ich mir so mechanisch ein gewisses Körpergefühl erarbeiten kann).
Als ich da so lag, spürte ich zunächst wieder diesen Druck im Bauchraum, und das Kribbeln im linken Arm.
Doch ich spürte noch etwas, nämlich, dass da keinerlei Raum in mir war. Kein freier Raum. Alles über und über voll mit Seelenmüll und falschen Vorstellungen. Deshalb vielleicht, empfinde ich momentan vieles was von außen auf mich hereinbricht als Bedrohung.
Kein Platz in mir.
Durch ein Mail eines Freundes, wurde mir allerdings schmerzlich bewusst, dass da ein harter Brocken auf mich zurollt. Ein Thema, dass einen Großteil meines Ínneren einnimmt. Ich wehre mich dagegen, bereits viele, viele Jahre.
Widerstand.
Angst.
Aber, es ist unumgänglich.
Doch ich weiß nicht, wie ich Platz schaffen kann, wie ich entrümpeln soll.
Mitleid.
Ja, ein Hauch von Mitleid, aber noch nicht tief genug.
Widerstand.
Donnerstag, 15. Mai 2008 22:24
Das klingt nach sehr viel Last und sehr viel Problem auf einmal. Ich hoffe Du kommst voran.